Ich gestalte abstrakte Bildwelten, spontan und intuitiv, die sich durch Vielschichtigkeit, oft deutlich erhabene, erratisch anmutende Strukturen und eine partiell intensive Farbpalette auszeichnen.

 

Etwaige im fertigen Bild auszumachende figurative Komponenten erstaunen mich, sind sie doch während des Malprozesses nie beabsichtigt. Dennoch lasse ich sie bestehen, denn sie scheinen für mich intrinsische, in Kindheit und Jugend angelegte Narrative zu versinnbildlichen - wie beispielsweise intensive Naturerfahrung und Naturliebe, Anglophilie, Phobie oder Hedonismus.  

 

In meinen neueren Arbeiten beschäftige ich mich mit der für mich schwer zu fassenden Koexistenz diametraler Emotionen wie Freude und Traurigkeit, Angst und Mut, Liebe und Hass, Anziehung und Aversion. In jeder meiner Arbeiten lässt sich in unterschiedlicher Ausprägung das Vorhandensein dieser Antagonisten erkunden. Denn sie gehen bei mir Hand in Hand: the good and the bad, the ugly and the divine.